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22. 08. 2017 - 09:21 Uhr

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Sehenswertes um den Hanstein

Heimatverein Hanstein/Bornhagen e.V.

1. Vorsitzender Heiner Schild
Am Kulturzentrum 11
37318 Bornhagen

WWW: burghanstein.de
E-Mail vorstand(at)burghanstein(dot)de

Klausenhof "Tafeln und Schlafen wie im Mittelalter"

Klausenhof

Tel.: 036081 61422
Fax: 036081 67721
WWW: klausenhof.de
E-Mail: info(at)klausenhof(dot)de

Es lohnt sich schon, im Klausenhof Rast zu machen, noch besser in dem ungewöhnlichen Haus zu übernachten, dabei Abschied zu nehmen von dem heutigen Zivilisationstandard und das Besondere in einem einmaligen historischen und landschaftlichen Szenarium zu finden. Die Herberge ist so ungewöhnlich und traditionsverhaftet wie das ganze Haus. In der alten Schenke werden noch heute dickleibige Gästebücher aus etwa 200 Jahren aufbewahrt. Studenten und Professoren aus Göttingen, Kassel und schon damals Gäste aus aller Welt fanden sich hier ein. Sie nächtigten im Stroh - so wie Besucher, junge Leute und Wanderfreunde heute in der Klausenhofscheune.

Von November bis April gehen wir Montags und Dienstags zum Kräuter sammeln, Jagen oder Fischen, damit wir die Tafel gar reichlich für Sie decken können.

Im Januar und Februar werden alljährlich Restaurationsarbeiten an unserem alten Hause durchgeführt. Vom Neujahrstage bis Ende Februar können wir daher mit unserer historischen Gastronomie und Herberge leider nicht für Sie da sein. Ab Anfang März sind wir Ihnen sodann wieder dienlich.

Bornhagener Fleisch- und Wurstspezialitäten

Klausenhof

Wir sind eine klassische handwerkliche Fleischerei, bei der die eigene Produktion der verkauften Waren natürlich das Wichtigste ist. Hier können wir langjährige Erfahrungen anwenden, um Ihnen Wurst- und Fleischerzeugnisse der Spitzenklasse anbieten zu können. Angefangen bei der Auswahl der richtigen Rohmaterialien bis hin zu der hauseigenen Mischung der passenden Naturgewürze ist alles in unserer Hand. Mit Qualität, Frische, Auswahl, Beratung und Service gewinnen und erhalten wir das Vertrauen unserer Kunden. Unser Handwerk liegt uns am Herzen und wir legen großen Wert darauf, stets mit viel Sorgfalt und Liebe unsere Fleisch- und Wurstspezialitäten zu produzieren.
Höchste Qualität mit einem unvergleichbaren Geschmack ist unser Ziel.

www.hansteinwurst.de

Rusteberg - altes und neues Schloss

Zwischen dem Tale der Leine und dem des Rustebaches erhebt sich der Bergkegel des Rusteberges, auf dem man wegen seiner freien Lage eine weite Fernsicht bis zum Harze und Meißner hat. Auf ihm ließen die Erzbischöfe von Mainz zur Sicherung und zum Schutze ihres Eichsfeldes im Anfange des 12. Jahrhunderts eine geräumige  Burg erbauen, 1308 das Haupt des Eichsfeldes genannt, die ihren Namen dem Berge entlehnte und im Jahre 1125 erstmals genannt wird. Wenn die Erzbischöfe von Mainz auf das Eichsfeld kamen, so bezogen sie ihr Residenzhaus auf der Burg Rusteberg. Wir finden den Erzbischof Adelbert I. 1125, 1128, 1135 und 1139 auf der Burg Rusteberg; er ist wohl Erbauer derselben. 1164 ließ Kaiser Friedrich I. Barbarossa durch den Landgrafen Ludwig von Thüringen die Burg Rusteberg zum Schaden des Erzbischofs Konrad von Mainz zerstören. Sie wurde aber bald darauf wieder aufgebaut.  Auf dem Rusteberg hatte auch der Vitztum des Eichsfeldes oder Landrichter seinen Sitz. Der Erste bekannte Vitztum des Eichsfeldes ist Lambert 1114-1149. 1238 am 16.November eroberte Graf Heinrich von Gleichen-Velseck die Mainzische Burg Rusteberg. Propst Heinrich von Heiligenstadt bot die Lehnsmannen des Mainzischen Eichsfeldes auf, gewann die Burg wieder und nahm den Grafen Heinrich gefangen. Um 1238 wurde wieder ein Hansteiner, Heinrich von Hanstein, Vitztum. Die von Hanstein besaßen das Vitztumamt bis zum Jahre 1323, danach verkauften sie dem Erzbischof Matthias von Mainz das Vitztumamt mit allem Zubehör. Das Vitztumamt wurde nun mit dem Burggrafenamte vereinigt, das damals Graf Siegfried von Wittgenstein bekleidete. Dieses Amt ließ der Erzbischof von Mainz fortan mit dem Burggrafenamte durch Beamte, auf drei oder mehrere Jahre, selten auf Lebenszeit verwalten.
Die Burg Rusteberg blieb bis 1540 Sitz des Statthalters des Eichsfeldes, bis er nach Heiligenstadt verlegt wurde. Die ritterliche Burgmannschaft bestand zu verschiedenen Zeiten aus Gliedern verschiedener Geschlechter;  die Grafen von Eberstein und von Plesse, die von Hardenberg, von Hanstein, von Bodenhausen, von Geisleden, von Schneen, von Bülzingslöwen, von Witzingerode, von Stockhausen, von Rengelrode, von Uslar, von Linsingen, von Roßdorf, von Bodungen, von Hopfgrafen, von Kerstlingerode und von Rusteberg. In der Mitte des folgenden Jahrhunderts wurde 1749 und 1750 die alte Burg abgebrochen und die Steine zur Erbauung des neuen, auf einer Ebene über dem Dorfe Marth gelegenen  Amtshauses verwendet. In der Nähe dieses Amtshauses befindet sich der „Spendehof“, ein Platz, auf dem die Erzbischöfe von Mainz alljährlich in der Fastenzeit den Armen Almosen oder Spenden austeilen ließen. Der Kaplan der Burg Rusteberg hielt dabei eine Predigt und segnete die herbeigeströmten Armen vor Austeilung der Spende.
Das frühere herrschaftliche Amtshaus, jetzige Schloss Rusteberg stellt sich als ein stattliches zweigeschossiges Barockgebäude dar. In der Umgebung des Schlosses sind zwei alte Taufsteine, der eine von Kirchgandern, der andere von Marth, aufgestellt, die bei der Beschreibung der dortigen Kirchen abgebildet sind.

Stockmachermuseum

Stockmachermuseum

1836 kam der Stockmacher Wilhelm Ludwig Wagner aus Eddigehausen nach Lindewerra und begann mit der Herstellung von Gehstöcken aus den an den Berghängen wachsenden Eichenschösslingen. Er begründete damit einen noch heute blühenden Handwerkszweig und schuf Grundlagen für eine wirtschaftliche Entwicklung, die sich von der in den anderen eichsfeldischen und hessischen Orten der Umgebung merklich abhob. Um die Entwicklung des einmaligen Stockmacherhandwerks zu dokumentieren und die zur Anfertigung des traditionellen "Gehstockes" erforderlichen Arbeitsschritte zu zeigen, wurde 1980 in einer ehemaligen Werkstatt ein kleines Stockmachermuseum eingerichtet, das schrittweise erweitert wurde. Im "Backhaus" und in der "Arbeitsstube" können sich die Besucher unter dem Motto der vielseitig interpretierbaren Volksweisheit "Es ist der Stock, der manchem fehlt!" über die interessante Handwerksgeschichte und die Arbeitsgänge bei der Herstellung der Wander,- Spazier-, Kranken- und Jagdstöcke informieren.
Dokumenten und Bilder, Arbeitsgeräte, historische und neue Stöcke vermitteln dem Besucher ein anschauliches Bild über Geschichte und Arbeitsweisen des noch heute blühenden Handwerkszweiges. Die Mitglieder des Heimatvereins des Stockmacherdorfes Lindewerra betreuen mit großem Engagement das Museum.

Öffnungszeiten:

1. April bis 31. Oktober: Sonntag von 13.30 bis 17.00 Uhr
Ganzjährig ist auch außerhalb dieser Zeit ein Besuch nach Voranmeldung möglich unter
Tel. 036087 / 98300
Fax 039087/ 98301
E-Mail: Heimatverein@lindewerra.de
WWW: lindewerra.de

Teufelskanzel - Das kleine Wirtshaus

Teufelskanzel

Hoch über dem „Hufeisen“ der Werra und dem Stockmacherdorf Lindewerra, liegt die „Teufelskanzel“. Jener sagenumwobene Sandsteinfelsen in 452 Metern Höhe, für den die Volkssage, ebenso wie für den hufeisenförmigen Werraverlauf, den Teufel als Schuldigen bezichtigt.

  • idyllisch gelegene Berghütte und höchstgelegene Gaststätte des Eichsfeldes an der sagenumwobenen Teufelskanzel

  • deftige Eichsfelder Küche Spezialität: Frisch gebackene Waffeln und hausgeschlachteter Eichsfelder Feldkieker
Öffnungszeiten:

April bis Oktober täglich ab 11.00 bis 18.00 Uhr

November bis März nur Sonnabend und Sonntag, sowie Feiertags
ab 11.00 bis 17.00 Uhr
Reisegesellschaften und Gruppen auf Voranmeldung

Inhaber: Familie Mesikow
Tel.: 036081 61237
WWW: teufelskanzel.de